Am 15. Oktober 1907 wurde die Kleinbahn Bremervörde-Osterholz (KBO) gegründet, um das noch zu weiten Teilen unbefestigte Teufelsmoor an den Eisenbahnverkehr anzuschließen. 1942 wurde die Firmenbezeichnung in Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn (BOE) geändert. Ab 5. Oktober 1952 betrieb die BOE gemeinsam mit der Deutschen Bundesbahn einen „Städteschnellverkehr“ zwischen Stade, Bremervörde, Osterholz-Scharmbeck und Bremen, der am 28. Mai 1971 eingestellt werden musste, da die Bundesbahn den Vertrag kündigte. Auf dem verbliebenen Teilstück Bremervörde–Osterholz wurde der Personenverkehr am 18. März 1978 eingestellt und auf Busse verlagert.

Der spärliche Güterverkehr jedoch hat bis heute ebenso überlebt wie ein Sommerfahrplan und Sonderfahrten-Verkehr mit historischen Fahrzeugen der Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn und der DB, der von der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) betrieben wird, die 1981 durch Fusion der BOE mit der Wilstedt-Zeven-Tostedter Eisenbahn entstand.

Am 1. Mai 2000 wurde der Personenverkehr im Rahmen eines täglichen Fahrplanes zur EXPO 2000 wiederaufgenommen. Danach erfolgte der Wochenendbetrieb nach Fahrplan von Mai bis Oktober. Seit Mai 2006 fährt der Moorexpress von Stade über Bremervörde und Osterholz-Scharmbeck bis nach Bremen. Seinen Namen erhielt er, weil die Strecke durch das Teufelsmoor führt.

Geschichte der BOE

Die Geschichte der Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn von Dieter-Theodor Bohlmann

Fahrzeuge

Fahrzeugliste der BOE bis 1981

Bahnhöfe

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