Nachdem eine Initiative zusammen mit Jens Tiedemann vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) den Anstoß gegeben hatte und die ersten touristischen Verkehre auf der Bahnstrecke Bremen – Stade erfolgreich waren, wurden sie in Kooperation mit der Worpsweder Tourismus GmbH (WTG) zu einem touristischen Konzept für die Region erweitert. Zusammen mit den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb), vor allem in Person von Geschäftsführer Ulrich Koch, gelang es, für das Konzept eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des bundesweiten Forschungsvorhabens „Mobilität in ländlichen Räumen“ zu bekommen. Mit MobiTour-Mitteln wurden die Moorexpress-Fahrpläne mit der Absicht ausgebaut, durch touristische Angebot die Nachfrage auf der Moorexpressstrecke zu verstärken.

Nach den sehr erfolgreichen Verkehren im Rahmen des Projektes MobiTour waren die Gebietskörperschaften bereit, nicht nur den Betrieb, sondern auch den Erhalt der Infrastruktur der Bahnstrecke finanziell zu unterstützten. Ein ganz wesentlicher Schritt war dann im Jahr 2006 die Durchbindung der Verkehre bis nach Bremen.

Da die Betriebskosten sich weiter erhöhen, können sie auf Dauer nicht durch eine Erhöhung der Fahrpreise abgefangen werden, da sich dies auf die Fahrgastzahlen auswirken würde. Deshalb muss erreicht werden, dass die touristischen Verkehre in Niedersachsen aus Regionalisierungsmitteln finanziert werden. Eine wichtige Aufgabe wird es jetzt sein, die touristischen Verkehre weiter zu stärken, indem an den Haltestellen Fahrradrundfahrten angeboten werden, die über moderne Medien kommuniziert werden. Der Förderverein bringt sich zur Verwirklichung dieser Ziele aktiv in die „AG Marketing Moorexpress“ ein.

Auch das Nahverkehrsbündnis und der VCD Landesverband Niedersachsen beschäftigen sich mit den touristischen Verkehren.