In den Koalitionsverhandlungen der rot-grünen Landesregierung von 2013 wurde vereinbart: „Wo eine Ausweitung des schienengebundenen Nahverkehrs in die Fläche wirtschaftlich nicht vertretbar ist, wird ergänzend die Einführung eines Landes-Busliniennetzes geprüft.“ Sie ist sogar darüber hinaus gegangen und hat ein Konzept vorgelegt. Dieses kann allerdings nur ein Einstiegt sein. Man hätte nämlich erwartet, dass anstelle über Land laufender Bahnstrecken nun ebensolche Buslinien entstehen. Das ist aber noch nicht der Fall. Z.B. soll aufgrund des großen Fahrgastaufkommens die Buslinie Worpswede – Bremen in das Landesbusliniennetzes aufgenommen werden. Damit wird die Konkurrenz zur Straßenbahnlinie 4 in Bremen noch verstärkt. Richtig wäre gewesen, die Verbindung Bremervörde – Bremen als Landesbuslinie zu gestalten. Solange das nicht geschieht, auch wegen der Zuständigkeit verschiedener Landkreise, setzen wir lieber auf eine Reaktivierung der Strecke Stade – Bremen, die man mit dem Bus sowieso nicht so gerne nutzen würde.

Hierzu gibt es ein Gutachten des NVBN.